Henrik Vogt

Schreibt bei KielKlar

Über mich

42 Jahre, IT-Berater aus Hamburg. Auf der Elbe und der westlichen Ostsee fahre ich seit fünf Jahren mit einer Sechs-Meter-Yacht, hauptsächlich zwischen Lauenburg und dem Fehmarnbelt. Kein Ausbilderschein, kein Vereinsamt.

Zum SBF bin ich über andere gekommen. Mein Kollege Albrecht wollte mit seiner Familie nach Istrien chartern und bat mich, ihn durch die Theorie zu begleiten. Acht Wochen haben wir zusammengearbeitet, in kurzen Slots zwischen seinen Meetings. Was mich dabei am meisten beschäftigt hat: nicht der Stoff selbst, sondern wie unterschiedlich jeder Mensch damit umgeht. Albrecht blieb immer wieder bei den Kollisionsverhütungsregeln hängen, bis er sich eine eigene Merktabelle gebaut hatte. Danach saß es.

Seitdem habe ich rund ein Dutzend Freunde und Kollegen durch die SBF-Vorbereitung begleitet und dabei jeden gängigen Online-Kurs mindestens einmal vollständig durchgearbeitet. Nicht als Berufstester, sondern weil jede neue Person andere Fragen mitgebracht hat. Wie verhält sich die Mobil-App bei schlechtem Empfang auf dem Wasser? Erklärt das Quizfeedback bei Schifffahrtszeichen, warum eine Antwort falsch ist, oder zeigt es nur ein rotes Kreuz? Wie lange braucht der Support für eine Rückmeldung?

Was ich aus diesen Erfahrungen mitgenommen habe: die meisten Entscheidungsfragen beim SBF sind keine Wissensfragen. Sie sind Lebenssituationsfragen. Wann kann jemand lernen? Wie viel will er ausgeben? Braucht er die Praxisschule vor dem Theoriekurs oder geht das umgekehrt? Darauf sollen die Artikel hier eine Antwort geben.

Die Vergleiche auf dieser Seite geben meine Einschätzung als praktizierender Skipper wieder. Einen Ausbildernachweis habe ich nicht, und ich bin in keinem Wassersportverband organisiert. Wer verbindliche Auskunft zu Prüfungsanforderungen oder Reviervorschriften braucht, ist beim örtlichen Wasserschutzamt oder einer anerkannten Bootsschule besser aufgehoben.

Artikel von Henrik Vogt

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